ESG-Bilanz und Lieferkettengesetz:

EXCON entwickelt Softwarelösung für neue Berichtspflichten

Auf mittelständische und große Unternehmen kommen neue Sorgfalts- und Berichtspflichten in Bezug auf Arbeits- und Umweltstandards zu. EXCON hilft ihnen mit einer Software-Plattform dabei, sich effizient auf die transparente Einführung, Überwachung und Administration ihrer ESG-Bilanz und der Einhaltung des Lieferkettengesetzes vorzubereiten.

Unternehmen müssen künftig mehr soziale und ökologische Verantwortung übernehmen und sie transparenter und umfangreicher unter Beweis stellen. Die Bundesregierung strebt die europaweite Einführung von gesetzlich vorgeschriebenen Nachhaltigkeitsberichten an. Die „erste deutsche Strategie für nachhaltige Finanzierung“ soll spätestens ab 2023 Realität werden. ESG-Berichte sind dann für börsennotierte und haftungsbeschränkte Unternehmen Pflicht und werden wie der jährliche Geschäftsbericht staatlich geprüft. Die EXCON-Gruppe hilft Unternehmen mit ihrer Software-Plattform ex:plore dabei, sich lückenlos auf diese Prüfungen vorzubereiten.

Dabei sind nicht nur große Unternehmen von der Ausweitung der Berichtspflichten betroffen. Neben börsennotierten Klein- und Mittelständlern sind durch das Lieferkettengesetz auch Unternehmen in der Verantwortung, die als Zulieferer, Dienstleister oder Partner berichtspflichtiger Firmen agieren. Das Gesetz verpflichtet die Unternehmen dazu, sowohl unmittelbare als auch mittelbare Lieferanten nach bestimmten Kriterien zu überprüfen und bei Verstößen Abhilfemaßnahmen einzuleiten. Bereits ab 2023 gilt das Lieferkettengesetz für alle deutschen Unternehmen mit mindestens 3000 Mitarbeitern, ein Jahr später sind auch Unternehmen mit mindestens 1000 Mitarbeitern und ihre Lieferanten betroffen.

„Viele dieser Unternehmen haben hunderte Lieferanten“, sagt Bettina Guggemos, Geschäftsführerin der EXCON-Gruppe. Die Herausforderung liege dabei aber nicht nur bei den großen Firmen, die alle Zulieferer im Hinblick auf das Lieferkettengesetz auditieren und die Ergebnisse dieser Prüfungen dokumentieren müssen: „Gerade für einen mittelständischen Zulieferer ohne große Compliance-Abteilung ist es mit erheblichem operativen und administrativen Aufwand verbunden, solche Audits durchzuführen und sich darauf vorzubereiten“, sagt Bettina Guggemos.

 

Modulare Lösung für Mittelständler und Großkonzerne

 

Die Besonderheit der Software ex:plore liegt in der Modularität ihres Funktionsumfangs und der Flexibilität ihrer Audit-Inhalte. So können die grundlegenden Basisfunktionen je nach Bedarf um zusätzliche Funktionspakete erweitert werden. Die Software hilft damit nicht nur bei der Durchführung und Dokumentation von Audits nach eigenen oder gesetzlich vorgeschriebenen Richtlinien -  sie ermöglicht auch digitale Self-Audits für dezentrale Standorte und liefert zusätzlich wichtige Features im Bereich der Planung und Administration sowie des Monitorings.

Auch die Anwenderzahl selbst ist flexibel – sowohl die Zahl der Nutzer in der steuernden Funktion, als auch die Zahl der zu prüfenden Auditees. Auf diese Weise profitieren mittelständische Unternehmen wie auch große Konzerne gleichermaßen von einer nutzerfreundlichen, erweiterbaren Software für ihr Risiko- und Qualitätsmanagement.

Von besonderem Gewicht in einem Tätigkeitsbereich, in dem Transparenz, Sorgfalt und Zuverlässigkeit oberste Priorität haben, ist die jahrzehntelange Erfahrung der EXCON-Gruppe mit Audits in unterschiedlichen Branchen. „Wir arbeiten mit unseren Mandanten aus der Finanz- und Mobilitätsindustrie seit Jahren intensiv und vertrauensvoll in diesem Bereich zusammen“, sagt Bettina Guggemos. Daraus hat sich eine belastbare und bewährte Audit-Methodologie entwickelt, die in der Software ex:plore nun Anwendern aus zahlreichen Branchen und Anwendungsfeldern nutzerfreundlich zugänglich gemacht wird. „Hilfreiche Planungs- und Administrationstools, die Integration einer eigenen App und einsatzbereite Fragenkataloge kommen hier zusammen.“ So lassen sich Beanstandungen verfolgen und transparent abstellen, Verantwortlichkeiten abbilden sowie Termine und Fristen übersichtlich verwalten.

„Die hohen Ansprüche unserer Mandanten ergeben zusammen mit unserer fachlichen Erfahrung und den über Jahre erworbenen Best Practices eine Lösung, bei der die Qualität der Anwendung und ihrer Inhalte sowie die Zufriedenheit ihrer Anwender höchste Priorität für uns haben“, zieht Guggemos als Fazit.