Interview: EXCON als Partner für die Sicherstellung unbeweglicher Assets

Wir steuern den gesamten Prozess von der Demontage, über den Transport bis zur Verwertung oder Vermarktung

Die EXCON Services GmbH ist seit 30 Jahren der verlässliche und innovative Partner für Sicherstellungen, Mahnwesen und Inkassodienstleistungen für Finanzierer in ganz Europa. Gerade im Bereich mobiler Assets, etwa bei finanzierten oder geleasten Autos, Landmaschinen, Baufahrzeugen oder E-Bikes, pflegt EXCON zahlreiche langjährige und partnerschaftliche Mandantenbeziehungen. Inzwischen hat das Unternehmen mit Sitz im südhessischen Neu-Isenburg sein Dienstleistungsportfolio in diesem Bereich erweitert und bietet seit einiger Zeit auch internationale Sicherstellungsservices für unbewegliche Investitionsgüter an. Über diese Ergänzung des Leistungsspektrums seiner Abteilung sprechen wir mit Frank Rogge, Head of Credit Management der EXCON Services GmbH.

 

Herr Rogge, die Sicherstellung von finanzierten Assets gehört zu jenen Dienstleistungen, die die EXCON-Gruppe bereits seit ihrer Gründung vor drei Jahrzehnten anbietet. Dennoch herrscht in diesem Bereich alles andere als Stillstand. Was ist die Triebfeder dieser Innovationen?

Frank Rogge: Wir arbeiten bei EXCON nach dem Prinzip „what you need is what you get“ - die Ansprüche und Wünsche unserer Mandanten mit maßgeschneiderten Lösungen zu erfüllen ist unsere Unternehmensphilosophie. Deshalb stehen unsere Dienstleistungen und Prozesse intern permanent auf dem Prüfstand: Bieten wir unseren Mandanten nach wie vor die bestmögliche Lösung? Können wir die Abläufe noch weiter vereinfachen oder beschleunigen? Gibt es Veränderungen am Markt, die wir im Sinne unserer Mandanten antizipieren müssen? Wir verstehen uns als aktive Gestalter unserer Geschäftsbereiche, deshalb befinden sich unsere Dienstleistung in einem steten Entwicklungsprozess.

Dazu gehören neben Veränderungen auf Prozessebene vor allem auch technologische Innovationen.

Frank Rogge: Die EXCON Gruppe entwickelt bereits seit 20 Jahren den Großteil der Software, die in unseren Business Units zum Einsatz kommt, selbst. Damit sind wir noch agiler im Umgang mit neuen oder veränderten Anforderungen unserer Mandanten und ihrer Branchen. Mit unserer Software ex:tracked versetzen wir unsere Mandanten zum Beispiel in die Lage, entwendete Fahrzeuge mit wenigen Klicks international zu orten oder andere Daten wie den Kilometerstand oder Streckenverläufe auszulesen. Aus diesen Daten können wir für Mandanten im Mobility-Bereich, wie etwa Anbietern von Auto-Abos, ganz neue Automatismen für die Kommunikation mit dem Kunden und die Anpassung und Verwaltung der Nutzungsvereinbarungen entwickeln.  Für Versicherer und Finanzierer verkürzen wir mit ex:tracked  den Prozess der Standortermittlung für die Sicherstellung. So sparen unsere Mandanten Zeit und Geld. Dies sind nur einige der Beispiele für technische Weiterentwicklungen von Dienstleistungen, die wir seit Jahrzehnten erfolgreich erbringen.

Stichwort Weiterentwicklung: Neben der Sicherstellung von mobilen Assets bietet EXCON diesen Service inzwischen auch für unbewegliche Investitionsgüter wie Produktionslinien oder Spezialmaschinen an. Weshalb hat sich EXCON zu dieser Erweiterung des Dienstleistungsportfolios entschieden?

Frank Rogge: Das war ein logischer und sinnvoller Schritt, der sich aus der Summe aus den Anforderungen der Finanzindustrie und unseren Fähigkeiten als Dienstleister ergeben hat. Es gibt immer mehr und neue Asset-Arten, die finanziert oder verleast werden. Das Wachstum dieses Marktes wird durch neue Finanzierungsmöglichkeiten wie Pay-per-Use zusätzlich beschleunigt. Dementsprechend hatten wir immer häufiger Anfragen von Mandanten, die uns auch bei unbeweglichen Gütern als Dienstleister beauftragen möchten.

Warum ist EXCON hier als Dienstleister besonders gut geeignet?

Frank Rogge: Um den Kapitalrückfluss für den Auftraggeber zu optimieren, benötigt man einen effizienten, transparenten und sauberen Sicherstellungsprozess. Dieser erfordert erfahrene Mitarbeiter im Backoffice, umfassende Expertise bezüglich der rechtlichen Rahmenbedingungen, effektive digitale Prozesse bei der Auftragsabwicklung und natürlich ein weitreichendes Netzwerk von Spezialisten im Außendienst. Diese Anforderungen erfüllen wir zur höchsten Zufriedenheit unserer Mandanten bereits seit vielen Jahren bei der Sicherstellung mobiler Güter. Unsere Field Force, das notwendige Know How und die internen Prozesse für den Bereich der Sicherstellung immobiler Güter zu erweitern, war für uns deshalb wie ein Heimspiel. Dennoch sind die Anforderungen an uns als Dienstleister natürlich sehr hoch.

Was macht den Sicherstellungsprozess bei unbeweglichen Assets so speziell?

Frank Rogge: Natürlich zunächst die Unbeweglichkeit an sich. Komplexe Produktionslinien lassen sich im Gegensatz zu Autos nicht im Handumdrehen mit einem Lastwagen abtransportieren. Sie müssen zunächst fachgerecht demontiert werden, dafür sind ausgebildete Spezialisten erforderlich - häufig vom Hersteller der Maschine selbst. Neben der operativen Herausforderung der Demontage, des Abtransports und des Remarketing-Prozesses, der sich stark vom Verkauf gebrauchter Alltagsfahrzeuge unterscheidet, müssen wir also auf internationaler Ebene ein weitreichendes Netzwerk hochspezialisierter Experten pflegen, das mit uns bei der Sicherstellung zusammenarbeitet. Parallel dazu müssen wir Verbindungen zu den richtigen Vermarktern bzw. Verwertern für die sichergestellten Assets unterhalten. Beides ist uns dank unserer Erfahrung sehr gut gelungen.

Weitere Informationen zu den Sicherstellungsdienstleistungen von EXCON finden Sie auf dieser Seite. Wenn Sie Interesse an unseren Services oder an einer partnerschaftlichen Kooperation in diesem Bereich haben, nutzen Sie gerne dieses Anfrageformular:

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